Advisory Council

Thomas E. Lovejoy
Thomas E. Lovejoy

Thomas Lovejoy is an innovative and accomplished conservation biologist who coined the term “biological diversity”. In 2010 he was elected University Professor in the Department of Environmental Science and Policy at George Mason University. He currently also holds the Biodiversity Chair at the Heinz Center for Science, Economics, and the Environment based in Washington, DC.  He served as President of the Heinz Center from 2002-2008.  Before assuming this position, Lovejoy was the World Bank’s Chief Biodiversity Advisor and Lead Specialist for Environment for Latin America and the Caribbean as well as Senior Advisor to the President of the United Nations Foundation. Spanning the political spectrum, Lovejoy has served on science and environmental councils under the Reagan, Bush, and Clinton administrations.  At the core of these many influential positions are Lovejoy’s seminal ideas, which have formed and strengthened the field of conservation biology.  In the 1980s, he brought international attention to the world’s tropical rainforests, and in particular, the Brazilian Amazon, where he has worked since 1965. In 1980 he produced the first projection of global extinctions for the Global 2000 Report to the President. Lovejoy also developed the now ubiquitous “debt-for-nature” swap programs and led the Minimum Critical Size of Ecosystems project. With two co-edited books (1992 and 2005), he is credited with founding the field of climate change biology. He and Lee Hannah are working on the Second Edition of Climate Change and Biodiversity. He also founded the series Nature, the popular long-term series on public television.  In 2001, Lovejoy was awarded the prestigious Tyler Prize for Environmental Achievement.  In 2009 he was the winner of BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award in the Ecology and Conservation Biology Category. In 2009 he was appointed Conservation Fellow by the National Geographic. In 2012 he was recognized by the Blue Planet Prize. Lovejoy holds B.S. and Ph.D (biology) degrees from Yale University.



David T. Suzuki
David T. Suzuki

Vorsitzender der David Suzuki Foundation, preisgekrönter Wissenschaftler, Umweltschützer und Publizist. Während seiner 30-jährigen Arbeit im Rundfunk hat Herr Suzuki durchgängig Beifall für seine Beiträge bekommen. Sie sind fesselnd und erklären die Vielschichtigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse in einfacher Weise. Als Moderator der in Kanada produzierten Sendung "The Nature of Things" ist er einem Millionenpublikum bekannt.

Herr Suzuki ist Autor von mehr als 40 Büchern und hat zahlreiche Preise für seine Arbeit erhalten. Dazu zählen unter anderem ein Wissenschaftspreis der UNESCO, eine Medaille des United Nations Environment Program und er wurde zum Mitglied des Order of Canada ernannt. Er war 15 Jahre Honorarprofessor an kanadischen, amerikanischen und australischen Universitäten. Für seine Unterstützung der kanadischen Ureinwohner erhielt Herr Suzuki große Anerkennung. Er wurde mit fünf indigenen Namen geehrt und von zwei Stämmen offiziell adoptiert.



Stephen Groff
Stephen Groff

Stephen Groff is the Asian Development Bank’s Vice President for East Asia, Southeast Asia and the Pacific. Prior he was Deputy Director of the OECD’s Development Co-operation Directorate, which focuses on data and evidence-based policy advice that can build development cooperation between countries, agencies and donors. He was responsible for strategic policy analysis on a wide range of development-related economic and political issues. He also played a central role in the monitoring and evaluation of aid efforts, and served as acting director of the “Partnership for Democratic Governance” – a new multilateral initiative focused on fragile states.

Prior to joining OECD, Mr. Groff was Deputy Vice President for Operations at the Millennium Challenge Corporation (MCC) – a new U.S. bilateral assistance initiative. Mr. Groff oversaw a broad range of MCC activities, including proposal development, proposal due diligence, compact negotiation and compact implementation. He was also responsible for advising the CEO on development issues, strategy and policy and played a central role in ensuring quality, technical excellence and development impact in MCC operations. Mr. Groff holds a two-year MPA from the Kennedy School at Harvard University and a B.S. from Yale College.



E.O. Wilson
E.O. Wilson

Edward O. Wilson ist einer der herausragenden Wissenschaftler der Welt. Mit Hilfe seiner Bücher und Vorträge hat er die Sicht sowohl von Wissenschaftlern als auch Nichtwissenschaftlern auf die Natur verändert. Er entfachte die Begeisterung für die Wissenschaft und ihre unmittelbare Bedeutung für tägliche Belange. Seine Hingabe zur Naturgeschichte, seine humanistischen Lehrmethoden und seine Begabung als Geschichtenerzähler machen ihn zu einem der beliebtesten aber jetzt emeritierten Professoren an der Harvard University. Er erhielt unter anderem die National Medal of Science und den Pulitzer Prize neben mehr als hundert anderen Preisen in Wissenschaft und Literatur.



James Gustave Speth
James Gustave Speth

James Gustave („Gus“) Speth ist Dekan des Instituts für Forstwirtschaft und Klimastudien an der Yale University. Dort bekleidet er auch die Sara Shallenberger Brown Professur in Practice of Environmental Policy. Er studierte Rechtswissenschaften in Yale und an der Oxford University. Von 1993 bis 1999, war Dekan Speth Leiter des United Nations Development Programme und Vorsitzender der UN Development Group. Vor seinem Engagement bei der UNO, gründete er das World Resources Institute und war gleichzeitig dessen Präsident. Des Weiteren war Herr Speth Professor der Rechtswissenschaft an der Georgetown University, Vorsitzender des U.S. Council on Environmental Quality und juristischer Bevollmächtigter und Mitbegründer des Natural Resources Defense Council.

Unter den ihm verliehenen Preisen sind der National Wildlife Federation’s Resources Defense Award, der Natural Resources Council of America’s Barbara Swain Award of Honor, der 1997 Special Recognition Award der Society for International Development, der Lifetime Achievement Award des Environmental Law Institute und der Blue Planet Prize.

Seine Publikationen umfassen Red Sky at Morning: America and the Crisis of the Global Environment, Worlds Apart: Globalization and the Environment und Artikel in Foreign Policy, Foreign Affairs, Environmental Science and Technology, the Columbia Journal World of Business und in anderen Zeitschriften und Büchern.



Daniel Pauly
Daniel Pauly

Dr. Daniel Pauly ist Professor und Direktor des Instituts für Fischerei an der kanadischen University of British-Columbia (UBC). Er hält einen Abschluss als Master (1974), promovierte (1979) und habilitierte (1985) in Meeresbiologie und biologischer Ozeanographie an der Universität Kiel. Auf seine Initiative hin wurde die globale Datenbank für Meerestiere mit Namen FishBase gegründet und die Weiterentwicklung der „Ecopath“-Software vorangetrieben. Diese beiden Projekte markieren mittlerweile den weltweiten Standard in ihren Bereichen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit an der UBC ist der Meeresforschung und der Auswirkung der Fischerei auf die Ökosysteme der Meere der Welt gewidmet.



Oscar Arias
Oscar Arias

Als Präsident von Costa Rica und Friedensnobelpreisträger tritt Oscar Arias international als Sprecher für die sich entwickelnden Länder auf. Er plädiert für menschliche Entwicklung, Demokratie und Entmilitarisierung und ist weltweit gereist, um die Botschaft vom Frieden zu verbreiten und zugleich vom zentralamerikanischen Friedensprozesses sowie von der gegenwärtigen globalen Debatte zu lernen. Im Jahr 1987 entwarf Präsident Arias einen Friedensplan, um die regionale Krise in Mittelamerika zu beenden. Als Arias Peace Plan bekannt geworden, kulminierte seine Initiative in der Unterzeichnung des Esquipulas II-Abkommens. Es zielt auf einen dauerhaften Frieden in Mittelamerika und wurde am 7. August 1987 von allen zentralamerikanischen Präsidenten unterzeichnet. Im selben Jahr wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen.



Julia Marton-Lefèvre
Julia Marton-Lefèvre

Julia Marton Lefèvre wurde 2007 Generaldirektorin der Weltnaturschutzunion (IUCN). Zuvor war sie Rektorin der University for Peace, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptcampus in San José in Costa Rica. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des World Ressources Institute und Mitglied in zahlreichen Gremien und Kommissionen. Dazu zählen unter anderem die Vorstände des International Institute for Environment and Development (IIED) und Leadership for Environment and Development International (LEAD) und das Kuratorium der Bibliotheca Alexandrina. Sie engagiert sich in Beratungsgremiem zu Umweltfragen für Dow Chemical Company und Coca-Cola.

Bevor Julia Marton Lefèvre ihre Rektorenstelle in San José antrat, war sie Geschäftsführerin von LEAD International – zuerst in New York und dann in London. Davor war sie Geschäftsführerin des International Coucil for Science (ICSU) in Paris. Vorherige Positionen waren unter anderem Programmspezialistin für Bildungsarbeit im Umweltbereich in einem von UNESCO und UNEP gemeinsam getragenen Programm, Lehrkraft an einer thailändlischen Universität als Freiwillige des Peace Corps und Mitarbeiterin des Fund for Education and Peace in New York.

Frau Marton-Lefèvre hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Veröffentlichungen mit verfasst. 1999 erhielt sie den AAAS Award for International Cooperation in Science. Sie ist ein Mitglied der Royal Geographical Society Grossbrittanniens. Julia Marton Lefèvre wurde in Ungarn geboren und studierte Geschichte, Ökologie und Umweltplanung in den USA und Frankreich.



William Rees
William Rees

William Rees promovierte an der University of Toronto über die Zusammenhänge von Bevölkerung und Ökologie. Er leitet das Institut für Community and Regional Planning (SCARP) an der University of Toronto seit 1969. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich des Gemeinwohls sowie den Implikationen globaler Trends und notwendiger Umweltbedingungen für die Politikgestaltung im Rahmen nachhaltiger sozioökonomischer Entwicklung. Professor Rees ist bestens bekannt im Zusammenhang mit der Entwicklung des Konzepts des Ecological Footprint zusammen mit seinem damaligen Doktoranden Mathis Wackernagel. William Rees ist Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident der Canadian Society for Ecological Economics. Er ist im Rahmen des “Global Integrity Project” tätig, das versucht, ökologische und politische Notwendigkeiten zu definieren um die Artenvielfalt zu erhalten. Im Jahr 2000 zählte ihn die Tageszeitung The Vancouver Sun zu den wichtigsten Denkern in der Provinz British Columbia.



Ernst Ulrich von Weizsäcker
Ernst Ulrich von Weizsäcker

Seit Januar 2006 ist Ernst Ulrich von Weizsäcker Dekan der Donald Bren School for Environmental Science and Management in Santa Barbara in Kalifornien. Er ist ein ehemaliges Mitglied des deutschen Bundestags (1998-2006) mit Vorsitz im Umweltausschuss. Dr. von Weizsäcker war Professor der Biologie und Rektor der Universität Kassel. Während seiner Laufbahn arbeitete er als Geschäftsführer des United Nations Centre on Science and Technology, dem Institute for European Environment Policy und in den Jahren von 1991 bis 2000 am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, dessen Präsident er war. Seit 1992 ist er Mitglied des Club of Rome. Sein Buch Faktor vier - Doppelter Wohlstand, halbierter Naturverbrauch (zusammen mit Amory Lovins) wurde in zwölf Sprachen übersetzt.



Lester Brown
Lester Brown

Lester Braun gründete das Worldwatch Institut, das erste Forschungsinstitut, das sich mit der Analyse globaler Klimazusammenhänge befasst. Brown ist Autor und Koautor von 49 Büchern. Im Mai 2001 gründete er das Earth Policy Institute, das eine Vision und einen Fahrplan in Richtung auf eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft entwirft. Für seine Arbeit hat Lester Brown zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Darunter sind mehr als 20 Ehrentitel, ein MacArthur Forschungsstipendium, den United Nations’ Environment Prize von 1987, die World Wide Fund for Nature Gold Medal 1989 und den Blue Planet Prize 1994 für seine “außergewöhnlichen Beiträge zur Lösung der globalen Umweltprobleme”.



M. S. Swaminathan
M. S. Swaminathan

Mahatma Ghandi, Professor Swaminathan und Rabindranath Tagore zählen laut TIME Magazine zu den einflussreichsten Asiaten indischer Abstammung im 20. Jahrhundert. Im Rahmen des United Nations Development Programms wird Professor Swaminathan als “Vater der Wirtschaftsökologie” beschrieben. Javier Perez de Cuellar, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, nennt ihn eine “lebende Legende”. “Er wird als einer der wenigen, wirklich einzigartigen, Wissenschaftler in die Annalen der Geschichte eingehen.”

Professor Swaminathan war Präsident der International Union for the Conservation of Nature and Natural Resources. Er ist Mitglied in verschiedenen Gelehrtenvereinigungen in Indien und der Welt. Dazu zählen unter anderem die Royal Society of London und die US National Academy of Sciences. Er hält 43 Ehrendoktortitel von Universitäten überall auf der Welt und hat derzeit den UNESCO Lehrstuhl in Ecotechnology an der M. S. Swaminathan Research Foundation in Chennai (Madras), Indien inne.



Manfred Max-Neef
Manfred Max-Neef

Als Wirtschaftswissenschaftler in Chile hat Manfred Max-Neef internationales Renommee für seine Arbeit über alternative Formen der Entwicklungsarbeit gewonnen. Neben seiner langen akademischen Karriere gelang ihm ein eindrucksvolles Ergebnis bei der Wahl zum chilenischen Präsidenten 1993. Danach wurde er zum Rektor der Universidad Austral Des Chile in Valdivia ernannt. Anfang der 80er Jahre schrieb er sein wohl bekanntestes Buch: From the Outside Looking In: Experiences in Barefoot Economics. Darin beschreibt Max-Neef seine Erfahrungen bei dem Versuch, den Armen auf dem südamerikanischen Kontinent eine Art „humanistischen Wirtschaftens“ näher zu bringen. Im selben Jahr gründete er CEPAUR (Zentrum für Entwicklungsalternativen) in Chile. Diese Organisation widmet sich der Neuausrichtung von Entwicklungsarbeit, insbesondere regt sie lokale Eigenstängigkeit zur Befriedigung grundlegender Bedürfnisse an. Max-Neef arbeitete für die Pan-American Union an Entwicklungsprojekten in Lateinamerika, für die UN Food and Agriculture Organization und das International Labour Office.



Herman E. Daly
Herman E. Daly

Zurzeit ist Herman E. Daly Professor an der School of Public Affairs an der University of Maryland. Von 1988 bis 1994 war er als Senior Economist im Environment Department der Weltbank tätig. Er studierte an der Rice University und promovierte an der Vanderbilt University. Professor Daly saß in den Vorständen zahlreicher Umweltschutzorganisationen und ist Mitbegründer und Mitherausgeber von Ecological Economics. Sein Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung, der Bevölkerungsentwicklung, an Rohstoffen und der Umwelt führte zur Entstehung von über hundert Artikeln in Fachpublikationen, Sammelbänden und Büchern. Dazu zählen unter anderem Toward a Steady-State Economy (1973), Steady-State Economics (1977; 1991), Valuing the Earth (1993), Beyond Growth (1996) und Ecological Economics and the Ecology of Economics (1999). Er ist neben dem Theologen John B. Cobb, jr. Mitverfasser von For the Common Good (1989; 1994). Dieses Buch gewann den Grawemeyer Award 1991, der für Ideen zur Verbesserung einer Weltordnung verliehen wird. 1996 erhielt Herman E. Daly den schwedischen Honory Right Lilvelyhood Award und den Heineken Prize for Environmental Science, der von der niederländischen Akademie für Kunst und Wissenschaft verliehen wird.



Rhodri Morgan
Rhodri Morgan

Rhodri Morgan ist Präsident und Fraktionsvorsitzender der Labour-Partei im walisischen Regionalparlament. Im Juli 2000 wurde er zum Mitglied des Privy Council ernannt, der dem Königshaus beratend zur Seite steht. Rhodri Morgan ist zudem Vorsitzender des Joint Policy Committee von Labour in Wales.

Rhodri Morgan wurde 1939 in Cardiff geboren und besuchte die Universitäten in Oxford und Harvard. Zwischen 1980 und 1987 leitete er das Büro der Europäischen Kommission in Wales. Als Abgeordneter von Cardiff West saß er von 1987 bis 2001 im englischen Parlament und war Wortführer in Energiefragen (1988-92) und für die Region Wales (1992-97). Er war Vorsitzender des House of Commons Select Committee on Public Administration von 1997 bis 1999.



Emil Salim
Emil Salim

Emil Salim arbeitet an der volkswirtschaftlichen Fakultät der Universität von Indonesien. Zuvor war er Minister für Bevölkerungsfragen und Umweltschutz. Vorher bekleidete er das Amt des Ministers für Bevölkerung und Klima (1978-1993). Er sitzt in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, unter anderem dem United Nations High Level Advisory Board on Sustainable Development. Diese Wirtschaftsexperten unterstützen Präsident Abdurachman Wahid. Er war als Teil des Wirtschaftsexpertenteams unter Präsident Suharto für Schulden- und Entwicklungsfragen Indonesiens zuständig. Des Weiteren bekleidete Emil Salim die Position des stellvertretenden Vorsitzenden der World Commission on Forestry and Sustainable Development.

Dr. Salim ist Kuratoriumsmitglied in zahlreichen führenden indonesischen Umweltschutzorganisationen. Darunter sind die Indonesian Biodiversity Foundation, die Foundation for Sustainable Development und das Indonesian Ecolabelling Institute. Dr. Salim hält einen Master-Abschluss und einen Doktortitel in Volkswirtschaft von der University of California in Berkeley.



Norman Myers
Norman Myers

Norman Myers ist Professor und Gaststipendiat am Green College der Oxford University und der Said Business School. Durch seine internationale Bekanntheit als Wissenschaftler im Umweltbereich war er Gastdozent an den Universitäten von Kent, Utrecht, Tokyo, Kapstadt, Harvard, Yale, Cornell, Duke, Michigan, Texas, Stanford und Kalifornien. Myers war als Senior Advisor für die Vereinten Nationen, die Weltbank, die OECD, die US-Regierung, für wissenschaftliche Einrichtungen in einem Dutzend Länder, für Vorstandsvorsitzende, Premierminister und Präsidenten tätig. Sein Sachverstand und seine Erfahrung aus Feldstudien in mehr als 50 Ländern füllen hunderte wissenschaftliche Artikel und 19 Bücher in den Bereichen Systemökologie, Störungen zukünftiger Entwicklungen, Ressourcenwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armut und Artenvielfalt. Professor Myers ist bestens bekannt durch die Entwicklung der Hotspot-Strategie –zur Arterhaltung besonders gefährdeter Regionen der Erde. Er ist einer von zwei Personen, die mit den drei wichtigsten Preisen im Umweltbereich ausgezeichnet wurden: dem Volvo Environment Prize, dem UNEP/Sasakawa Environment Prize und dem Blue Planet Prize. Im Jahr 1997 wurde er für seinen Beitrag zum globalen Umweltschutz von Königin Elizabeth II. in den Orden von St. Michael and St. George aufgenommen.



Fabio Feldmann
Fabio Feldmann

Seit Oktober 2000 ist Fabio Feldmann Geschäftsführer des brasilianischen Klima-Forums, zudem war er Berater des Präsidenten für die Vorbereitungen auf den World Summit on Sustainable Development (WSSD). 1994 wurde er Umweltminister des Bundesstaates von Sao Paulo. Seine Bilanz nach vierjähriger Amtszeit weist eine hervorragende umweltpolitische Gesetzgebung in diesem Bundesstaat auf. Fabio Feldmann war der erste brasilianische Parlamentarier, der sich mit Umweltthemen auseinandersetzte. Er wurde in den beiden folgenden Legislaturperioden wiedergewählt. Als einer der Wortführer im brasilianischen Parlament koordinierte Fabio Feldmann einen Ausschuss, dessen Entwurf für das Kapitel über den Umweltschutz 1988 in die brasilianische Verfassung übernommen wurde. Er ist Anwalt und ausgebildeter Betriebswirt und ist seit Anfang der 70er Jahre als Umweltaktivist tätig. 1990 wurde ihm in Anerkennung seines Beitrags in Sachen Umweltschutz der Global 500 Award des UNEP verliehen.



Jorgen Randers
Jorgen Randers

Professor Jorgen Randers ist ein international bekannter Wissenschaftler im Bereich Nachhaltigkeitsforschung. 1973 promovierte er im Bereich Management am Massachusetts Institute of Technology. Er ist einer der Autoren der wegweisenden Veröffentlichung Limits to Growth (zusammen mit Dennis und Donella Meadows,1972), die half, ein globales Bewusstsein für ökologische Grenzen zu schaffen. Zwischen 1994 und 1999 war Professor Randers stellvertretender Generaldirektor des World Wide Fund for Nature (WWF). Er war Vorstandsvorsitzender von fünf Firmen in den Jahren 1992 bis 1993 und nachfolgend in den Vorständen mehrerer Kapitalgesellschaften vertreten. Zurzeit ist Professor Randers Vorsitzender des Center for Corporate Citizenship und Alterspräsident der Norwegian School of Management.



Dominique Voynet
Dominique Voynet

Ursprünglich zur Ärztin ausgebildet, begann Dominique Voynet ihre Arbeit als Klimaaktivistin in den siebziger Jahren. 1989 wurde sie ins Europaparlament gewählt. Zwischen 1992 und 1994 saß sie im Rat der Region Franche-Comté. In der Legislaturperiode von 1997 bis 2001 war sie Umwelt- und Regionalministerin im Kabinett von Lionel Jospin. 2004 wurde sie zur Senatorin für das Départment Seine-Saint-Denis gewählt. Dominique Voynet war die Kandidatin der französischen Grünen für die Präsidentschaftsahlen 2007.



Michael Meacher
Michael Meacher

Michael Meacher war zwischen 2001 und 2003 Staatsminister im Vereinigten Königreich und ist aktuell Abgeordneter im House of Commons. In der Legislaturperiode von 1997 bis 2001 stand er dem Ministerium für Umwelt, Transport und Regionen vor. 1997 wurde er zum Mitglied des Staatsrats ernannt. Michael Meacher sitzt seit 1970 für den Wahlkreis Oldham West and Royton im britischen Parlament. Seit 1996 war er der Wortführer der Opposition für Umweltschutz. Die gleiche Funktion hatte er zuvor für die Bereiche Beschäftigung, Transport, Bürgerrechte, Entwicklung und Zusammenarbeit, Sozialversicherung und Gesundheit inne. 1974-75 war Michael Meacher parlamentarischer Staatssekretär für Umweltschutz im Wirtschaftsministerium, dann in gleicher Position im Gesundheitsministerium von 1975-76 und letztendlich im Handelsministerium (1976-1979) tätig.



Karl-Henrik Robèrt
Karl-Henrik Robèrt

Als einer der führenden Krebsforscher in Schweden war Dr. Karl-Henrik Robèrt Mitbegründer von The Natural Step im Jahr 1989. Dr. Robèrt schloss sein Studium 1979 ab, promovierte 1979 und habilitierte 1982 im Bereich innerer Medizin. Er ist Referent bei internationalen Konferenzen und steht einem Forschungslabor am führenden schwedischen Karolinska Krebsforschungsinstitut vor. In dieser Funktion veröffentlichte Dr. Robèrt zahlreiche wissenschaftliche Publikationen über Leukämie, Lymphoma, Lungenkrebs und ihre klinischen Implikationen. Er hat viele Bücher und Artikel zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen verfasst, die eine Verbindung zwischen Ökologie und Ökonomie herstellen. Zusammen mit Dr. John Holmberg entwickelte er die System Conditions für ökologische Nachhaltigkeit. Dr. Robèrt brachte zwanzig unabhängige Netzwerke dazu, die Idee und die Gründung von The Natural Step zu unterstützen, während gleichzeitig Informationsmaterialien produziert und an alle Haushalte und Schulen in Schweden verteilt wurden. Schwedische Konzerne, große Unternehmen, aber auch Gemeinden inklusive Stockholm haben damit begonnen, die von Dr. Robèrt beschriebenen Systembedingungen in ihre Arbeit zu integrieren.



Will Steffen
Will Steffen

Als einer der wissenschaftlichen Leiter des internationalen Geosphären-Biosphären Programms (IGBP) promovierte Will Steffen 1975 in anorganischer Chemie an der Universität von Florida. 1990 übernahm er das Management des Schlüsselprojekts Global Change and Terrestrial Ecosystems (GCTE) bei IGBPS in Canberra und 1998 wurde er Geschäftsführer von IGBPS. Steffens wissenschaftliche Interessen umfassen eine Reihe von Themen im Bereich der Earth System Science mit dem Fokus auf Ökosysteme an Land und ihre Interaktion bei globalen Veränderungen und im weltweiten Kohlenstoffkreislauf.



Peter Raven
Peter Raven

Peter H. Raven ist Direktor des botanischen Gartens von Missouri, zugleich ist er einer der führenden Botaniker und Fürsprecher für die Erhaltung der Artenvielfalt. Des Weiteren ist Dr. Raven der ehemalige Präsident und Vorstandsvorsitzende der American Assocation for the Advancement of Science. Er ist Vorsitzender des National Geographic Society’s Committee for Research and Exploration und Vorsitzender des Biologie, Chemie und Geologie umfassenden Ausschusses für Earth and Life Studies des National Research Council.

Dr. Raven erhielt den Volvo Klima-Preis, die National Medal of Science der Vereinigten Staaten und Stipendien der Guggenheim- und der John D. and Catherine T. MacArthur Stiftung.

 



Eric Garcetti
Eric Garcetti

Eric Garcetti ist Präsident des Stadtrates von Los Angeles. Als Ratsmitglied forcierte er den Aufbau eines 100 Millionen Dollar schweren Fonds zur Förderung erschwinglichen Wohnraums, die Einrichtung der größten Initiative zum ökologischen Wohnungsbau des Landes und die Erweiterung des Krankenpflegeangebots und existenzsichernder Arbeitsplätze im Rahmen einer neuen so genannten Healthcare Career Ladder. Global Green und Michail Gorbatschow verliehen Garcetti den Green Cross Millenium Award in Anerkennung für seine Arbeit für den Umweltschutz. Sein Bachelorstudium in den Bereichen Stadtplanung und Politikwissenschaften und seinen Masterstudiengang in internationalen Beziehungen absolvierte er an der Columbia University. Des Weiteren war er Rhodes-Stipendiat an der Oxford University und an der London School of Economics.



Wangari Maathai
Wangari Maathai

Als Trägerin des Friedensnobelpreises 2004 und Gründerin von Africa’s Green Belt Movement ist Wangari Muta Maathai international bekannt für ihren ausdauernden Kampf für Demokratie, Menschenrechte und Umweltschutz. Professor Maathais Gremienarbeit umfasst das UN Secretary Generals Advisory Board on Disarmament, The Jane Goodall Institute, Women and Environment Development Organization (WEDO), World Learning for International Development, Green Cross International, Environment Liaison Center International, das WorldWIDE Network of Women in Environmental Work und den National Council of Women of Kenya.